zeroHero Coffee im Praxistest: Drei Tools für die perfekte Espresso-Extraktion?
Wer sich intensiver mit Espresso beschäftigt, merkt schnell: Die Qualität der Bohnen allein entscheidet längst nicht über das Ergebnis in der Tasse. Gerade bei modernen Siebträgermaschinen spielt die Vorbereitung des Pucks eine zentrale Rolle. Channeling, ungleichmäßige Extraktion oder bittere Noten entstehen häufig nicht wegen der Maschine selbst, sondern wegen einer inkonsistenten Vorbereitung des Kaffeebetts. Genau hier setzt die chinesische Marke zeroHero Coffee an.
Ninja Luxe Café Pro und nunc. - Ein Vergleich der beiden Systeme
Der Markt für Siebträger- und Hybrid-Kaffeemaschinen befindet sich aktuell in einer spannenden Umbruchphase. Während etablierte Hersteller zunehmend versuchen, möglichst viel Komfort, Automatisierung und Funktionsvielfalt in einem einzigen Gerät zu bündeln, treten zugleich neue Anbieter auf, die das Thema Kaffeezubereitung grundlegend neu denken. Genau in diesem Spannungsfeld begegnen sich die Ninja Luxe Café Pro ES701EU und die nunc. – zwei Maschinen, die zwar das gleiche Ziel verfolgen, nämlich exzellenten Kaffee zu Hause zu ermöglichen, dabei jedoch völlig unterschiedliche Wege einschlagen.
DECAF Carbonic Natural
Entkoffeinierter Kaffee hat oft ein Imageproblem: zu flach, zu dünn, zu wenig Charakter. Mit dem Omniroast „Decaf“ zeigt die Erste Tegernseer Kaffeerösterei jedoch, dass es auch anders geht. Dieser Kaffee versteht sich nicht als Kompromiss, sondern als eigenständiges Produkt mit klarer sensorischer Ausrichtung – vollmundig, ausgewogen und überraschend facettenreich.
Neu bei der Ersten Tegernseer Kaffeerösterei - Der Filterkaffee "The Juicer"
Mit The Juicer erweitert die Erste Tegernseer Kaffeerösterei ihr Sortiment um einen Filterkaffee, der sich bewusst von klassischen Profilen abhebt. Statt schokoladiger Schwere steht hier die Frucht im Mittelpunkt – klar definiert, lebendig und mit einer Präzision, die man in dieser Form nicht allzu häufig findet. Dieser Kaffee richtet sich an alle, die in der Tasse nicht nur Koffein, sondern Charakter suchen.
Ligre Youn (mit optionaler Mühle Siji) und nunc. - Ein Vergleich der beiden Systeme
Der Einstieg in die Welt der Siebträgermaschinen wirkt für viele Kaffeebegeisterte zunächst wie ein technisches Minenfeld. Zwischen Mahlgrad, Extraktionszeit, Temperaturstabilität und Druckprofilen liegt eine Lernkurve, die nicht nur Zeit, sondern auch Geduld verlangt. Genau an diesem Punkt setzen zwei der spannendsten Systeme der letzten Jahre an: die „Ligre Youn“ Espressomaschine samt optionaler Mühle und die „nunc. Espressomaschine“, bei der die Mühle bereits vom Start an mit dabei ist. Beide verfolgen das gleiche Ziel – perfekten Espresso ohne Frust – wählen dafür jedoch völlig unterschiedliche technische und konzeptionelle Ansätze.
Espresso mit "Geling-Garantie"? Die "nunc." im Test
Die Welt der Siebträgermaschinen ist für Neueinsteiger oftmals ein Rätsel voller Hürden. Welches ist die richtige Siebträgermaschine für mich? Welche Mühle sollte ich mir kaufen? Und wie viel muss ich eigentlich investieren, um „guten“ Espresso zu machen? Wenn diese beiden Fragen geklärt sind, gilt es, die Maschine und die Mühle bedienen und verstehen zu können. Wie lange benötigt die Maschine, bis sie heiß ist? Wie stelle ich die Mühle so ein, dass der Bezug nicht zu lange dauert, aber auch nicht zu schnell durchläuft? Und was bedeutet das alles überhaupt? Fragen über Fragen. Vielleicht kennt ihr das und habt es euch auch irgendwie einfacher vorgestellt. Denn bis es soweit ist, dass es so ausschaut, wie im Café um die Ecke oder in den zahleichen YouTube-Videos kann es gerade für Anfänger nicht nur recht lange dauern, sondern unter Umständen auch frustrierend sein, wenn der Espresso nicht schmeckt. Von Latte Art wollen wir da gar nicht erst sprechen. Was hilft? Ein Kurs bei einem Barista, der natürlich ebenfalls mit Kosten und Zeit verbunden ist und möglicherweise trotzdem zuhause nicht zum gewünschten Erfolg führt, da die Maschine vor Ort nicht dem entspricht, was zuhause steht. Schnell wandelt sich die zunächst gespürte Vorfreude vielleicht schnell in Frust um und die Maschine steht schon wieder im Laden zum Verkauf oder bei Kleinanzeigen.
De'Longhi Eletta Ultra - Evolution einer bewährten Marke?
Mit der Eletta Ultra bringt De’Longhi seine erfolgreiche Eletta-Reihe auf ein neues Niveau – allerdings nicht durch eine radikale Neuausrichtung, sondern durch eine gezielte Verfeinerung eines bereits sehr ausgereiften Konzepts. Wer die Eletta Explore kennt, wird sich sofort zuhause fühlen, doch gleichzeitig wird schnell klar: Die Ultra richtet sich an Nutzer, die nicht nur guten Kaffee wollen, sondern ein möglichst komfortables, leises und intuitives Gesamterlebnis.
Philips Café Aromis 8000 Series im Test
Der Markt für Kaffeevollautomaten ist in den letzten Jahren stark gewachsen, und Hersteller wie Philips versuchen zunehmend, Geräte anzubieten, die sowohl technisch überzeugen als auch geschmacklich an die Oberklasse heranreichen. Die Café Aromis 8000 Series ist ein gutes Beispiel für diese Entwicklung: Sie ist kein kleines Update, sondern ein spürbarer Fortschritt gegenüber älteren Philips-Modellen, der Design, Bedienkomfort und Getränkqualität auf ein höheres Niveau hebt.
Beim ersten Blick auf den Automaten fällt sofort das neue Design auf. Philips kombiniert eine massivere Front mit einem warmen Holzelement am Kaffeeauslauf, das dem Gerät einen wohnlichen Charakter verleiht und es optisch deutlich von vielen technisch wirkenden Vollautomaten abhebt. Die Seiten bestehen jedoch weiterhin aus glänzendem Kunststoff, was von einigen als kleiner Stilbruch empfunden werrden könnte. Insgesamt wirkt der Aromis dennoch deutlich hochwertiger als seine Vorgänger, und das Design signalisiert bewusst Premium-Ambitionen.
Vorstellung und ausgewählte Sorten im Test: Kaffeemanufaktur WOKE.UP aus Isenbüttel
In den vergangenen 10 Jahren haben wir über 250 Kaffeeröstereien in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgestellt. Manche sind im Laufe der Zeit zu Freunden geworden, zu vielen pflegen wir engen Kontakt. Was wir in all den Jahren festgestellt haben ist nicht nur, dass viele Inhaberinnen und Inhaber der Röstereien häufig Seiten- bzw. Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger sind, sondern auch ganz spezielle Wege verfolgten, bevor sie ihr Weg zum Kaffee brachte. Oftmals waren es eher unvorhersehbare Momente, Begegnungen mit Menschen aus der Kaffee-Szene oder einfach Dinge, die zu einem Neustart und einem Ausbrechen aus dem alten Leben führen sollten. So wie bei Renate und Tina von der Kaffeemanufaktur WOKE.UP.
