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Gefährliche Rätsel: Sherlock in Not

SherlockHolmesSind Sie mutig genug, sich den gefährlichen Rätseln zu stellen? Für diese Denksportaufgaben braucht man nicht nur Grips, sondern auch Nerven aus Stahl. Die gefährlichen Rätsel sind abwechslungsreicher Denksport in insgesamt 55 nervenaufreibenden Häppchen.
Der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes ist in Gefahr! Sein Gegenspieler Professor Moriarty hat 55 teuflische Prüfungen für ihn vorbereitet – sollte Holmes versagen, steht nicht weniger als sein Leben auf dem Spiel. Diese Rätselbox bringt alle Sherlock-Fans tüchtig ins Schwitzen.
 
So lauten Moriartys beunruhigende Worte folgendermaßen: „Ich fordere Sie hiermit heraus, Holmes! Werden Sie meiner habhaft, denn sonst werde ich die Welt das Fürchten lehren. Und seien Sie versichert: Jedes Mal, wenn Sie versagen, hat das Konsequenzen!“ Also schlüpfen Sie in die Rolle des genialen Meisterdetektivs und versuchen Sie, die kniffligen Rätsel zu lösen, um Ihre Haut zu retten. Klingt wie ein Escape-Game? Ist es auch! Die Rätsel sind mindestens so aufregend, aber nicht ganz so zeitintensiv wie ein ganzes Escape-Room-Spiel. Der perfekte Zeitvertreib also für alle, die gerade keine Zeit für ein ganzes Escape-Game haben.
 
Rezension: Kartendeck-Rätsel erfreuen sich seit vielen Jahren einer immer größeren Beliebtheit. So sind beispielsweise die „Exit“-Reihe und die „black stories“ fester Bestandteil für unterhaltsame Spieleabende in geselliger Runde. Neu in der Reihe der Kartendeck-Rätsel ist „Gefährliche Rätsel“ aus dem Moses-Verlag. Neben dem uns für diesen Test zur Verfügung gestellten „Sherlock in Not“ sind bislang „Denksport für Mutige“ und „Captain Brain rettet die Welt“ veröffentlicht worden. 
 
Das vorliegende Set besteht aus insgesamt 55 Karten. Zunächst führt eine Karte in die Rahmenhandlung ein. Dann geht es los. Auf den Vorderseiten stehen die Rätsel, auf den Rückseiten der einzelnen Karten sind jeweils die Lösungen zu finden. Diese wurden aber nicht nur einfach aufgeschrieben, sondern immer mit in die Geschichte eingebunden, sodass ihr hier bei Karte 55 eine komplette Story rund um Sherlock Holmes und Dr. Watson gelesen und „erspielt“ habt. Die Rätsel sind sehr vielseitig und interessant, spannend und fordernd. Mal gilt es einen Text anhand des Morsealphabets zu entschlüsseln, ein anderes Mal müssen Begriffe kombiniert werden. Auch Zahlenrätsel, Logikrätsel und Rätsel, bei denen ihr „um die Ecke“ denken müsst, sind vorhanden. Die Spanne der Schwierigkeitsgrade liegt bei einfach bis schwer. Eure grauen Zellen werden hier auf jeden Fall gefordert. 
 
Fazit: Wer spannende Krimis mag und gerne Kopfnüsse als Spielgrundlage bewältigt, wird bei „Gefährliche Rätsel: Sherlock in Not“ 9voll und ganz auf seine Kosten kommen. Die Rätsel sind vielseitig, die Story gut und die Motivation bleibt bis zur letzten Karte hoch. Schade, dass man – wie auch bei den Escape-Spielen – nach einem Mal durchspielen keinen Grund hat, das Spiel noch einmal zu spielen. Dafür muss man hier nichts zerschneiden und kann das Spiel weiterschenken. 
 
Die inn-joy Redaktion vergibt 9 von 10 Punkten.
 
Die inn-joy Redaktion bedankt sich beim Moses-Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.
 
U. Sperling
 

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