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NBA 2K21 | Kurzreview-Update (PS5)

NBA2K21PS5Erst vor Kurzem haben wir für euch den neusten Ableger der „NBA 2K“-Basketballsimulation getestet. Nun ist die PS5- und Xbox Series X-Version auf den Markt gekommen. Wir haben uns anhand der PS5-Fassung ein ausgiebiges Bild gemacht und erklären euch, was das „Next Gen“-Upgrade so alles zu bieten hat und ob sich der Kauf lohnt.  
 
Schöner, besser und mehr?
Wer sich zum Start eine der Next-Gen Konsolen schnappen konnte, der wird sich überlegen, welche Titel er zum Launch erwerben sollte. Während die meisten Genres gleich mehrere Vertreter am Start haben, schauen Sportfans im November, dem Release-Monat der XBSX und PS5, noch in die Röhre. Nehmen wir „DIRT 5“ einmal raus, so bleibt unterm Strich derzeit „nur“ das Basketball-Spiel „NBA 2K21“. Wer jetzt allerdings befürchtet, die Entwickler hätten dem Upgrade ausschließlich ein optisches Facelift spendiert, irrt sich. Denn neben einer verbesserten Grafik sowie einer optimierten Framerate, wartet „NBA 2K21“ mit dem neuen Online-Hub „The City“ und Gameplay-Verbesserungen auf. 
 
Die Next-Gen-Edition von „NBA 2K21“ bringt eine Premiere für die Serie, da ihr mit MyCareer jetzt eine Spielerin erstellen könnt, die ihren eigenen Weg zur WNBA einschlägt. Dieses neue „Feature“ ist allerdings Fortschritt und Rückschritt zugleich. Denn im neuen Online-Hub „The City“ werden weibliche MyPlayer außenvor gelassen. Warum man hier nicht Männer und Frauen gleichermaßen gegeneinander antreten lässt, entzieht sich unserer Kenntnis. „The City“ baut ansonsten auf „The Park“ und „The Neighborhood“ früherer Ausgaben auf und ist voller Aktivitäten, beginnend mit der Einführung über Rookieville, bevor ihr euch auf den Weg in die weitläufige Stadt macht. Hier fühlt sich „NBA 2K21“ wie ein Basketball-MMO an. Ihr könnt mit anderen Spielern, die ihr auf der Straße trefft, an jedem beliebigen Ort in Aktion treten, während Questgeber in der Stadt auftauchen und euch diverse Herausforderungen stellt, an denen ihr dann teilnehmen könnt. So wird „The City“ zum echten „Zeitfresser“, wenn man sich denn darauf einlassen möchte. Was bei der Next-Gen-Fassung sofort ins Auge sticht, sind die enorm verkürzten Ladezeiten, für welche die schnelle SSD der PS5 verantwortlich ist. 
 
Natürlich sieht das Spiel auch besser aus. „NBA 2K“ sah in den meisten Jahren immer sehr gut aus und so wundert es kaum, dass die PS5-Fassung dem in nichts nachsteht. Sowohl an den Charaktermodellen als auch den Animationen und dem „Drumherum“ wurde von den Entwicklern gefeilt. Gleiches gilt auch für die Ballanimationen und dessen Physik. So kommt das Spiel einer TV-Übertragung noch näher als es die letzte Konsolengeneration vermochte. Dies liegt auch daran, dass das Geschehen nun durch eine neue Kameraperspektive gezeigt wird, die näher am Spielfeld und den Akteuren herangerückt ist. So ist das „mitten drin“-Gefühl noch intensiver. Auch Lichtspiegelungen auf dem Spielfeld von den Lampen in der Halle sowie der Schattenwurf wirken nun noch realistischer. Gefallen konnte uns im Test auch, dass es nahezu keinerlei Verzögerung zwischen Eingabe durch den DualSense-Controller und der Ausführung 7der entsprechenden Aktion auf dem Bildschirm mehr gibt. Somit haben wir nun endlich ein nahezu perfektes Timing, welches Spielzüge noch ein wenig realistischer wirken lässt. 
 
Fazit: Auf der PS5 hinterlässt „NBA 2K21“ einen guten, aber nicht überragenden Eindruck. Dies liegt daran, dass es zwar in Sachen Optik und „Mehrwert“ einige Optimierungen gibt. Allerdings ist es schade, dass der innovative DualSense-Controller nicht so stark wie möglich unterstützt wird, dass weibliche Charaktere nicht unmittelbar gegen männliche Spieler in „The City“ antreten können und die „Geldmacherei“ nach wie vor ein fester Bestandteil auch der Nex-Gen-Fasung bleibt. 
 
Die inn-joy Redaktion vergibt 7 von 10 Punkten.
 
Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei 2K Games für das zur Verfügung gestellte Testexemplar.
 
U. Sperling
 

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