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Let's Sing presents Queen | Review (PS4)

LetsSingQueen„Queen“ – Wohl die größte, schillerndste und legendärste Rockband aller Zeiten. Kaum eine zweite Band hat in Punkte Bühnenshows, musikalisch wandelbarem Wesen oder auch Videos seit den 1970er Jahren derart viele Trends gesetzt, Innovationen vorangebracht und ein solch feines Gespür für Zeitgeist aber auch Experimentierfreude und Stile jenseits des Mainstreams und entgegen aller Warnungen und Mahnungen gehabt, wie die vier britischen Rocker, Brian May, John Deacon, Roger Taylor und Freddie Mercury.  
Und auch viele Jahre nach dem frühen Tod ihres Sängers und Frontmann Mercury, haben die beiden verbliebenen Künstler (John Deacon entschied sich nach dem Benefizkonzert zugunsten des Mercury Phoenix Trust nicht mehr öffentlich als Musiker aufzutreten) gemeinsam mit dem ehemaligen Sänger der Band „Free“ und nach einer Pause mit Adam Lambert noch immer großen Erfolg und füllen riesige Hallen mit ihren alten Hits.
Nebenbei konnten die Künstler aber nicht nur enorme Verkaufszahlen in Punkto Albenverkauf, Streaming und Merchandise-Produkten vorlegen, sondern auch auf den Konsolen mit „SingStar: Queen“ auf der PS3 einen echten Volltreffer landen.
Nachdem jedoch Sony seine Karaoke-Serie eingestellt hatte, war es eine längere Zeit ruhig im Karaoke-Lager geworden bis Ravenscourt und Voxler mit ihrer eigenen Karaoke-Reihe und „Let’s sing“ den Markt betrat. Neuster Ableger ist „Let’s sing presents Queen“. 30 Hits (samt Originalvideos) aus der Feder von Mercury, Deacon, Taylor und May sind auf dem Silberling (oder wahlweise im Store) für die Current-Gen Konsolen und den PC versammelt und bieten einen bunten Querschnitt der Schaffensphase von „Queen“.
 
Headlong, Innuendo und Co. 
Antreten könnt ihr bei „Let`s Sing presents Queen“ wahlweise alleine oder mit mehreren Spielern. Neben dem Modus „Classic“, (ab einem Spieler) mit einem Wettbewerb um den High-Score, warten der „World Contest“ (ein Onlinemodus gegen Spieler aus der gesamten Welt), wo es um internationale Ranglisten geht, gibt es den „Let’s Party“-Modus, bei dem ihr in zwei Teams mit jeweils bis zu vier Spielern und einem Mikrofon pro Team antretet. Dieser Modus erinnert an die Anfänge von „SingStar“. Die Spielmodi werden dabei zufällig vorgegeben und machen eine Menge Spaß. Alternativ könnt ihr auch eure Smartphones als Mikro-Ersatz nehmen. Auch das funktioniert ohne Probleme. 
 
Nachsingen könnt ihr folgende Titel: 
A Kind of Magic
Another One Bites The Dust
Bicycle Race
Bohemian Rhapsody
Breakthru
Crazy Little Thing Called Love
Don’t Stop Me Now
Fat Bottomed Girls
Good Old Fashioned Lover Boy
Headlong
I Want It All
I Want To Break Free
Innuendo
It’s A Hard Life
Killer Queen
Now I’m Here
One Vision
Play The Game
Princes Of The Universe
Radio Gaga
Save Me
Somebody To Love
The Invisible Man
The Show Must Go On
Tie Your Mother Down
Under Pressure
We Are The Champions
We Will Rock You
Who Wants To Live Forever
You’re My Best Friend
 
Ihr seht, dass es sich hier um einen guten Querschnitt aus Balladen und Rockhymnen handelt mit wirklich top ausgewählten Tracks. Das Wichtigste ist natürlich bei jedem Sing-Spiel die Auswahl der Songs. Schade, dass es keine variablen Schwierigkeitsgrade gibt und auch das exakte Treffen der Töne nicht immer notwendig ist. Aber es soll ja nicht der perfekte Gesang bewertet werden, sondern der Spielspaß soll im Vordergrund stehen. Und für Queen-Fans tut er das hier auf jeden Fall. Gelungen ist „Let’s sin presents: Queen“ auch deswegen, weil hier nicht die Songliste von „SingStar: Queen“ 1:1 übernommen wurde, sondern auch diverse Titel mit dabei sind, die ihr bislang nicht auf den Konsolen oder dem PC nachsingen konnten. 
 
8Fazit: Für Queen-Fans ist der neue Ableger der „Let’s sing“-Reihe eine willkommene Gelegenheit, sich mit Freunden zu messen und 30 der größten Hits der englischen Rockband nachzusingen. Darüber hinaus bietet auch der neuste Teil nichts Neues und auch an Innovationen mangelt es. Für Fans ein Pflichtkauf. 
 
Die inn-joy Redaktion vergibt 8 von 10 Punkten.
 
Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei Koch Media für das zur Verfügung gestellte Testmuster.
 
L. Zimmermann
 

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