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Melissa Etheridge: No Way Out | VÖ: 01.10.2021

One Way OutSeit 1988 ist Melissa Etheridge als Singer-Songwriterin und Rockmusikerin mittlerweile aktiv. Weltweit bekannt wurde sie im Jahr 1995 mit ihrem Hit „Like The Way I Do“. Nun hat sie ihr 16. Album auf den Markt gebracht. „One Way Out“, so der Titel der neuen Scheibe, besteht dabei aus alten Skizzen und Rohfassungen, die sie in den vergangenen Jahren verfeinert und „abgerundet“ hat. So bekommen wir also die „klassische“ Melissa Etheridge der 80er-Jahre, eingesungen in der Gegenwart. Ob ihr dieser Spagat gelungen ist, klärt die Review der CD.
 
Wenn sich Vergangenheit und Gegenwart treffen
Wie bereits erwähnt haben die sieben Songs, die auf dem neuen Album zu hören sind, ihre Ursprünge in Melissa Etheridges früher Schaffensphase. Dort hat sie sich an die Arbeit gemacht, diese Stücke zu entwerfen. Doch fertig gestellt wurden sie bis heute nicht. Zwar hat die Künstlerin bereits vor rund acht Jahren weiter an den Liedern gearbeitet, doch die Zeit wollte es anders, was unter anderem daran lag, dass Etheridge in der Zwischenzeit das Plattenlabel wechselte. 
 
Doch nun ist die Arbeit endlich getan und das Album steht in den Startlöchern. Eingespielt wurden die sieben Studioaufnahmen gemeinsam mit Fritz Lewak, Kevin McCormick und John Shanks. Drei renommierte Musiker, die Melissa Etheridges Stimme wunderbar ins Szene setzen und sie durch alle Stücke tragen und zu ihrer „Originalband“ gehören. Neben den sieben Studiotracks warten zwei Live-Aufnahmen von einem fast 20 Jahre alten Konzert auf euch. 
 
Die Songs besitzen alle gehörig viel Dampf, als ob Melissa Etheridge nur darauf gewartet hat, ihre kraftvolle, markante Stimme mit voller Wucht zu erheben und dem Zuhörer die Strophen entgegenzuwerfen. Unglaublich, welche Power noch stimmlich in ihr steckt! Hinzu kommen die genialen Gitarrenriffs, schwungvolle Rhythmen und hier und dort Mundharmonika-Einlagen. 
Zwischen all den Uptempo-Nummern, gibt es auch zwei langsame Stücke, quasi zum Durchschnaufen, bis das Album erneut Fahrt aufnimmt. Besonders empfehlenswert zu hören sind hier „I’m No Angel Myself” und „Wild Wild Wild“. Richtig intensiv sind dann auch die beiden Live-Aufnahmen, die Melissa Etheridges unglaubliche Bühnenpräsenz unter Beweist stellen und das grandiose Album auf hervorragende Art und Weise abschließen. 
 
Fazit: Schön, dass Melissa Etheridge ihre „Oldtimer“ wieder aufleben lässt und sie endlich in Form gebracht hat. Alle Songs können überzeugen, Durchhänger gibt es keine. Für Fans eine ganz klare Kaufempfehlung. 
 
Tracks:
01. One Way Out
02. As Cool As You Try
03. I’m No Angel Myself
904. For The Last Time
05. Save Myself
06. That Would Be Me
07. Wild Wild Wild
08. You Have No Idea (Live)
09. Life Goes On (Live)
 

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