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Fitness in Corona-Zeiten - Das Plankpad im Test

PlankpadSeit fast einem Jahr sind – bis auf eine kurze Unterbrechung im Herbst vergangenen Jahres – die Fitnessstudios geschlossen. Viele von uns haben sich in der „Corona-Zeit“ einige Kilos angefuttert – mal aus Stress, mal aus Langeweile oder mangels ausgleichender Bewegung. Da ist auch das sich selbst motivieren oftmals schwerer als in „normalen“ Jahren, wo auch schon der „innere Schweinehund“ gerade zu Beginn des Jahres sich meldet. Abhilfe schaffen und euch ein wenig fitter machen möchte das „Plankpad“, das den klassischen „Unterarmstütz“ (modern auch „Plank“ oder „Planke“ genannt) zu einem echten Erlebnis machen kann. Wir haben für euch das Board, das vor einigen Jahren bei der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ vorgestellt und erfolgreich „vermittelt“ wurde, getestet und klären im Folgenden, ob uns das Fitnessprodukt überzeugt hat.  
 
Kompletttraining mit nur einem Gerät
Kennern der Materie ist seit langem bekannt (und auch wissenschaftlich ist es durch viele Studien belegt), dass Plank-Übungen zu den besten für den gesamten Körper gehören. Denn egal ob als „nackte“ Plank ohne Zubehör oder mit verschiedenem Fitness-Equipment trainieren und stärken wir mit den sauber ausgeführten Planks in ihren verschiedenen Varianten die Muskulatur im Rücken, den Schultern, dem Po und der Brust. Wer unter Rückenschmerzen leidet oder möglichst gut Fett verbrennen will, sollte Plank-Übungen in seine Trainingseinheiten unbedingt einbauen! 
Da jedoch die Plank als Übung nicht sonderlich viel Abwechslung zu bieten hat, haben sich die Entwickler des Plankpad, dass es doch möglich sein muss, den Nutzer ein wenig zu unterstützen, ihm „spielerisch“ zu helfen, länger und abwechslungsreicher Plank-Übungen auszuführen und dabei auch noch Spaß zu bieten. Herausgekommen ist ein Fitnessgerät, das mit einer App arbeitet. Doch anstelle moderner Technik im Board, die mit dem Smartphone bzw. der App verbunden wird, setzen die Entwickler auf einen einfachen Trick, indem sie die Gegebenheiten eines jeden Smartphones ausnutzen. 
 
Kippen und Halten – so simpel (in der Theorie) wie effektiv (in der Praxis)
Nun fragt ihr euch vielleicht, wie dieses Plankpad überhaupt funktioniert und welchen Mehrwert euch das Smartphone dabei geben kann? Das Prinzip hinter dem Pad ist recht einfach: Das Plankpad besteht aus einem Brett und einem Bügel bzw.Griff (auch gerne als „Wackelbrett“ oder „Balanceboard“ bezeichnet). Das Pad ist gut verarbeitet und stabil. Auf dem mit einer schweißabweisenden Schaumstoffmatte ausgekleideten Brett stützt ihr eure Unterarme – wie bei einer Planke auf dem Boden – ab. Da es durch die Verlagerung eures Körperschwerpunktes hin und her „wackelt“, müsst ihr versuchen, es gerade oder in einer gewissen Neigung zu halten.
 
Und hier kommt nun die kostenlose App dazu. Nachdem ihre sie geladen habt, legt ihr euer Smartphone auf das Plankpad und wählt aus, ob ihr mit einem Workout oder einem der verschiedenen Minispiele beginnen wollt. Die Spiele (auszuwählen in drei Schwierigkeitsstufen) sind zwar allesamt recht einfach gestaltet, bieten aber genug Abwechslung und – durch die Jagd nach dem Highscore – Langzeitmotivation. Unter anderem gilt es mit einer Rakete Ufos oder andere Dinge abzuschießen. Hierzu bewegt ihr die Rakete von rechts nach links, um die Feinde zu treffen und ihnen gleichzeitig auszuweichen. Gelingt euch dies, erhaltet ihr einen Punktebonus. Werdet ihr hingegen getroffen oder entwischt euch der Gegner, zieht euch das Programm entsprechend Punkte ab. Das Ganze geht so lange, bis ihr entweder aufgebt oder aber keine Punkte mehr übrighabt. Bei einem anderen Minispiel fahrt ihr Snowboard oder spielt Fußball. So ist für beinahe jeden Geschmack etwas dabei. Natürlich gilt hier – wie bei allen digitalen Sportspielen – dass ihr die Übungen richtig ausführen und dabei nicht schummeln solltet. Immerhin ist der Trainingserfolg in eurem Interesse. Wir hatten bei unseren Sessions jedenfalls eine Menge Spaß. Wichtig ist nur, dass ihr darauf achtet, die Übungen sauber auszuführen. Von daher empfiehlt es sich, vorab die Übungen durch eine Person zeigen (und beobachten) zu lassen, die bereits fit im „Planken“ ist oder beim Arbeiten mit dem Plankpad vor dem Spiegel zu agieren. 
Wer derartigen Spielen nichts abgewinnen kann, nutzt die vorhandenen Workouts, die in verschiedene Intervalle und Übungen unterteilt sind, oder eine 30-Tage-Plank-Challenge! So bietet das Plankpad stundenlangen Sport- und Spielspaß für die ganze Familie. Ausreden wie „Ich bin aber zu schwer dafür!“ gelten übrigens ebenso wenig wie andere, da das Pad ein Gewicht von 180kg trägt. 
 
Fazit: Nach unseren ersten Trainingseinheiten mit dem neuen Plankpad können wir nur bestätigen, was seit langem durch die Gazetten hallt: Das Plankpad ist eine absolute Bereicherung und gehört in jedes Training mit eingebaut. Für knapp 100 Euro erhaltet ihr ein gut verarbeitetes Fitness- und Sportprodukt, das als solches schon Freude bereitet. Die App als erweiterter Bestandteil sorgt dann aber erst für die hohe Langzeitmotivation während des Trainings, da sie auf kompetitiven Wettbewerb 9ebenso ausgerichtet ist, wie auf beste Ergebnisse für „Solosportler“. Auch die Workouts mit ihren verschiedenen Übungen konnten uns während unserer Testsessions überzeugen. Bleibt zu hoffen, dass es in Zukunft immer wieder neue Übungen und Workouts, sowie kleine Minispiele und Challenges geben wird. 
 
Die inn-joy Redaktion vergibt 9 von 10 Punkten.
 
Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei der Havana Orange GmbH für das zur Verfügung gestellte Testexemplar.
 
C. Heiland
 

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