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inn-joy @ "Schnell was Gutes" - Alexander Herrmann Tour 2018/19

AlexBild1Alexander Herrmann – Für die Einen ist er der George Clooney der deutschen Kochszene. Für die Anderen ist er ein Spitzenkoch mit hohem Entertainment-Faktor. Auf seiner aktuellen Tour „Schnell mal was Gutes“ stellt der Sternekoch unter Beweis, dass er vor allem eines ist: Ein absolut sympathischer und trotz seines Sterns bodenständig gebliebener Franke mit viel Humor, Charme, Witz und Esprit, der sein Publikum bestens zu unterhalten weiß, spontan auf seine Gäste eingeht, sich gerne auf seine Zuhörer einstellt und natürlich hervorragend kochen kann. Daraus entsteht eine fast dreistündige „Late Night“-Kochshow, bei der Alexander Herrmann nicht nur zahlreiche Anekdoten zum besten gibt und viele Tipps und Tricks aus seiner langjährigen Erfahrung als Koch preisgibt, sondern auch für spannende und humorvolle Momente sorgt. Warum Alexander Herrmann ein Gegner des Thermomix® ist und wer ihn an diesem Abend besonders emotional berührte, erfahrt ihr in unserem Bericht.

Ein kulinarischer Ritt mit Herz und Humor

Die Veranstaltung mit Alexander Herrmann beginnt pünktlich um 19 Uhr, so die offizielle Aussage der Tickets. Doch schon vorher ist der Saal in freudiger Erwartung bis zum letzten Platz gefüllt. Das Bühnenbild ist recht aufwendig gestaltet und lässt bereits einiges erahnen. Auf der linken Bühnenseite steht ein überdimensionierter Thermomix®, der von einer Axt „erschlagen“ wird. Auf dem Display steht „Error“. An der Seite des Thermomix® scheint Hackfleisch (oder Blut) herauszufließen. Eine klare Ansage an die Multi-Mix-Maschine aus Wuppertal. Im Zentrum der Bühne befinden sich zwei Kochinseln, im hinteren Bühnenteil fünf Backöfen einer bekannten deutschen Firma, ein Kühl- sowie ein Gefrierschrank. Das Ganze ist eingebettet in ein Hochhaus-Panorama, welches an US-amerikanische Großstädte bei Nacht erinnert. „Late Night“ wird hier auch optisch zelebriert.

Pünktlich um 19 Uhr betritt mit Marco Laufenberg der wohl bekannteste Warm-upper Deutschlands, und seit einigen Jahren Tour-Begleiter und „Sidekick“ von Alexander Herrmann, den Saal und stimmt das Publikum auf das, was da kommen wird, ein. Noch ist das Münsteraner Publikum ein wenig mühsam zu begeistern. Doch das sollte sich im Laufe des Abends ändern.

AlexBild2Kurz nach 19 Uhr betritt dann der Sternekoch die Bühne. Sichtlich entspannt und gut erholt plaudert er von seinem Jahreswechsel und den Erlebnissen der vergangenen Monate. Auch lässt er sein Publikum hinter die Kulissen von „Verstehen sie Spaß...?“ wo er von Ina Müller und Steffen Halaschka auf den Arm genommen wurde. Dass die Sache dann anders verlief, als der Zuschauer es zu sehen bekam, sorgt für amüsante Momente. Gleiches gilt für seinen Einblick in die Produktion von „The Taste“. Ihr wartet eine ganz besondere Überraschung auf den Sternekoch. Denn mit seinem Sieger aus der vorletzten Staffel hat Herrmann nicht gerechnet. Beide erzählen von ihren Erfahrungen und schwelgen in Erinnerungen.

Natürlich wird aber auch gekocht. Anhand von Frikadellen, Roastbeef und Ente zeigt Alexander Herrmann, wie man perfekte Gerichte zubereitet, Herausforderungen wie ein Roastbeef auf den Punkt zu braten meistert und Fisch exakt brät. Auch holte er sich immer wieder Zuschauer aus dem Publikum auf die Bühne, die für so manch unterhaltsamen Augenblick sorgen. Zum Abschluss stellt er unter Beweis, dass er auch „blind“ (also mit dem Rücken zum Gast) coachen kann, indem er einen älteren Herrn aus dem Publikum ein Sauerkirsch-Sorbet machen lässt. Womit Alexander Herrmann allerdings nicht gerechnet hat, ist die Tatsache, dass der Neuling am Herd Salz und Zucker verwechselt. Da kann selbst ein Sternekoch nichts mehr retten und nur noch das Küchenkrepp zur Hand nehmen. Nach knapp drei Stunden (inklusive 20min. Pause für die Enten) ist aber für den Spitzenkoch noch immer nicht Schluss. Denn nach einer längeren Zugabe nimmt er sich Zeit für Selfies und Autogramme.

Fazit: „Schnell mal was Gutes“ ist ein tolles Bühnenprogramm mit einem absolut grandios aufgelegten Alexander Herrmann, vielen lustigen Momenten, die nicht zuletzt durch die Kebbeleien mit seinem „Sidekick“ und den Freiwilligen aus dem Publikum entstehen und vielen interessanten und spannenden Momenten, dass sich kein Kochfan entgehen lassen sollte. Tickets und Termine findet ihr hier.

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei der Firma Sugar & Friends / S-Promotion für die freundliche Unterstützung.

Text und Bilder: M. Heiland

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