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Weitere Sorten im Test: Elephant Beans

ElephantBeans2020Vor fast genau zwei Jahren haben wir euch die Kaffeerösterei „Elephant Beans“ aus Freiburg im Breisgau in unserer Rubrik „Kaffeewelten“ vorgestellt. Sowohl die Kaffees als auch das Engagement in Sachen „Nachhaltigkeit“, „Fairness“, „Qualität“ und „Transparenz“ im Sinne der „Third Wave Coffee“ Bewegung konnten uns überzeugen. Nun haben wir die Ehre erneut den tollen Kaffee von „Elephant Beans“ testen zu dürfen. Ob uns auch diese Filterkaffee-Sorten überzeugen konnten, lest ihr im Folgenden.
 
Für unseren aktuellen Test hat uns Jörg Volkmann von „Elephant Beans“ drei weitere Filterkaffee-Sorten zur Verfügung gestellt. Die drei direct trade Kaffees stammen aus Sumatra, Peru und Kolumbien.
 
Zubereitung
Für unseren Test haben wir den Kaffee mit unserer Baratza Sette 270Wi für den Hario-Handfilter und die Chemex gemahlen. Darüber hinaus haben wir den Kaffee nach festen Standards („SCA GOLD CUP) zubereitet.
 
Der „Unicorn“ Bio-Kaffee aus Sumatra
Der erste „Testkandidat“ ist ein Filterkaffee aus Sumatra, genauer gesagt aus Aceh, Bener Meriah in der Region Gayo Highland. Dort wird der Rohkaffee von der Permata Gayo Kooperative  in einer Höhe von  1.200 – 1.600m in den Varietäten Bourbon, Timtim, Ateng Super, Catimor angebaut und „wet hulled“ aufbereitet.
Unser Eindruck: Kaffees aus Sumatra haben holzige Noten, eine schwere Textur und schwache Säure. Geschmacklich reichen sie von erdig, zedrig und würzig bis zu Kakao, Kräutern, Leder und Tabak. Der Kaffee aus der Region Aceh und dem Bezirk Gayo an der Nordspitze Sumatras gehört zu den besten des Landes. Durch die traditionelle „Giling-Basah-Methode“, bei der die Kirschen entpulpt und etwa einen Tag lang getrocknet und dann von der Pergamenthaut befreit werden, solange die Bohnen noch viel Feuchtigkeit enthalten, entsteht eine blaugrüne Farbe, die es so nur auf Sumatra anzutreffen gibt. Der Kaffee weist einen ausgeprägten Körper auf, eine filigrane Säure sowie eine intensive Süße. Im Nachgang kommt eine gewisse Würze auf. Abgekühlt hat er leichte Noten von Tabak.
 
Der „Cenfrocafe“ Bio-Kaffee aus Peru
Der zweite uns zur Verfügung gestellte Filterkaffee stammt aus Peru aus San Ignacio, Jaen, Cajamarca. Der Rohkaffee wird von der Kooperative „Cenfrocafe“  in einer Höhe von über 1400m in den Varietäten Catuai, Caturra und Bourbon angebaut und „washed“ aufbereitet.
Unser Eindruck: Der Kaffee ist sehr gut ausbalanciert, besitzt einen mittleren Körper und eine weiche Säure. Die Noten von Steinobst wissen ebenso zu gefallen, wie der lange Abgang. Ein schönes Aromenspiel im Mund. 
 
Der „Fondo Paez“  Bio-Kaffee aus Kolumbien
Last but not least haben wir hier einen Filterkaffee aus Kolumbien, aus der Region Valle de Cauca. Der Rohkaffee wird von der indigenen Gruppe der Paez angebaut und „washed“ aufbereitet.
Unser Eindruck: Dieser Bio-Kaffee ist ein sehr leichter Kaffee mit einer sehr frischen Note von Orange. Gleichzeitig schmeckt er wunderbar cremig nach Karamell und kann so den Gästen zum sonntäglichen Kuchen ebenso gereicht werden, wie gemütlich als „Terrassenkaffee“. 
 
Fazit: Auch diese drei Kaffees konnten uns in Sachen Qualität und Geschmack absolut überzeugen. Sie zeichnen sich durch eine tolle Aromenvielfalt aus und sind für jeden 10Kaffeeliebhaber ein Pflichtkauf.
 
Die inn-joy Redaktion vergibt 10 von 10 Punkten.
 
Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei Herrn Jörg Volkmann von „Elephant Beans“ für die zur Verfügung gestellten Testmuster.
 
D. Stappen
 

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