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EMSA Travel Mug im Test

EMSAWenn ihr – wie ich – euren Kaffee gerne mit zur Arbeit nehmt oder für unterwegs eine Möglichkeit sucht, den Kaffee (oder ein anderes Heißgetränk) möglichst lange „auf Temperatur“ zu halten, seid ihr auf der Suche nach einem guten Thermobecher oder einer Kanne, der top Resultate bieten kann. Einer der bekanntesten und größten Hersteller dieser Thermobecher ist die Firma „EMSA“ mit Sitz in Emsdetten in Nordrhein-Westfalen. Wir haben für euch den Isolierbecher „EMSA Travel Mug“ getestet und verraten euch, warum dieser Thermobecher mit zu den besten gehört, um Getränke auch lange Zeit heiß zu halten.

Qualität seit fast 70 Jahren

Wohl die Meisten von euch werden in ihrem Leben schon einmal ein Produkt der Firma EMSA in Händen gehabt haben und sehr wahrscheinlich auch den Thermobecher kennen oder gesehen haben. Der Isolierbecher ist das bekannteste Produkt aus dem Portfolio des Unternehmens. Dass der Thermobecher allerdings weltweit so bekannt und beliebt werden würde, dürfte sich der Gründer des Unternehmens, Franz Wulf, zu Beginn seiner Unternehmenstätigkeit mit EMSA im Jahr 1949 wohl in den kühnsten Träumen nicht ausgemalt haben. Bevor allerdings der Thermobecher auf den Markt kam, gelang Wulf bereits vier Jahre nach Unternehmensgründung ein erster „Bestseller“ mit der Einführung des „Schmetterlings“, einem Tropfenfänger für Kaffee. So gab es in den 1950er Jahren wohl kaum einen deutschen Haushalt, in dem nicht der Tropfenfänger zu finden war. Ende der 1950er Jahre erweiterte der Firmenpatriarch seine Produktpalette um Accessoires für die Blumenpflege, bevor zu Beginn der 1960er-Jahre eine Serie mit verschiedenen Produkten für den Haushalt erschien. 1982 dann ging der patentierte und mittlerweile in unzähligen Thermoskannen und Bechern der Mitbewerber verwendete Thermomatic-Verschluss in Serie. Unter dem Motto „Drücken – Drehen – Dicht!“ verkaufte EMSA die neuen Isolierkannen. 1995 dann eine weitere Innovation: Mit dem „Quick-Tip“-System erschienen erstmals Kannen, die mit nur einer Hand zu bedienen waren. Ebenfalls eine kleine Revolution.

Die Produkte der Firma EMSA erhielten in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Testsiegel, innovations- und Designpreise und auch die Verantwortung für Mensch und Umwelt sind nicht nur leere Worthülsen im Sprech der Firmenphilosophie, sondern gehören – fest verankert – zu den Grundpfeilern des täglichen Geschäfts von EMSA. Last but not least sind die Produkte des Konzerns auch weiterhin „made in Germany“, wenngleich das Unternehmen seit 2016 zum französischen Konzern „Groupe SEB“ gehört, dessen Portfolio u.a. Produkte der mittlerweile ebenfalls angeschlossenen Firmen Krups, Rowenta, WMF und Tefal beinhaltet.

Bunt, schick und clever dazu

Den Thermobecher von EMSA gibt es in schwarz und weiß, Edelstahl schwarz, sowie in sieben verschiedenen Farben. Der Travel Mug wird in einem schicken Karton geliefert. Mit seiner Größe von 8,3 x 20cm und einem Fassungsvermögen von 360ml ist der Becher recht kompakt und passt in nahezu jede Tasche. Umgeben ist er von einer Soft-Touch-Manschette, damit man sich die Finger nicht verbrüht. Der doppelwandige Edelstahl-Isolierkolben sorgt dafür, dass der Inhalt des Bechers auch nach Stunden noch heiß bleibt (oder Kaltes nicht warm wird). Per Knopfdruck kann der Becher einfach geöffnet und wieder verschlossen werden. Der Verschluss ist zerlegbar und kann für eine leichte Reinigung in die Spülmaschine gegeben werden. EMSA gibt auf das Produkt fünf Jahre Garantie.

Der EMSA Thermobecher Travel Mug im Praxistest

In der Praxis erweist sich der Thermobecher als genauso zuverlässig, wie es auf dem Papier geschrieben steht. Wenn ihr beispielsweise euren Kaffee mit ins Büro nehmt, um ihn in der Frühstückspause zu trinken, ist er noch genauso heiß, wie beim morgendlichen Aufbrühen. Auch bis zur Mittagspause hat sich der Kaffee zumindest warm gehalten. Klar: Kein Thermobecher kann Wunder vollbringen und in der Regel trinkt man seinen Kaffee ja auch früher, als zum Mittag. Beim Eiskaffee sah es hingegen wirklich klasse aus. Denn auch am Nachmittag blieb er im EMSA Travel Mug wunderbar kalt und schmeckte frisch. Apropos Geschmack: Dieser ist natürlich besonders wichtig. Auffällig ist, dass der Thermobecher selbst im „Auslieferungszustand“ nicht nach Chemie oder Plastik bzw. Weichmachern riecht, wie bei manch preiswertem „Ramschladen“-Produkt. Hier erkennt man die Qualität, die EMSA bei seinen Produkten zugrunde legt. Daher kommt auch keinerlei „Fremdgeschmack“ an euer Heißgetränk. Sehr gut!!

Ein weiterer Aspekt, der ganz klar für den Travel Mug von EMSA spricht, ist die Tatsache, dass der Becher absolut dicht ist. Hier kann garantiert nichts auslaufen (vorausgesetzt natürlich, dass ihr den Becher auch geschlossen habt). Wer vergleichbare Produkte schon einmal im Einsatz hatte, der weiß, wie schwierig ist in einem Haushalt mit Kindern ist, den Inhalt eines Iso-Bechers auf wirklich im Becher zu behalten. Mal kippt der Becher um, mal wird er auch einfach nur nicht richtig gelagert. Was bei vielen Mitbewerbern dann passiert ist, dass der Kaffee ausläuft, sich der Inhalt über den Tisch ergießt oder auch – im besten Fall – der Kaffee aufgrund einer minimal undichten Stelle austritt. All das bleibt euch mit dem Becher von EMSA erspart! Schön auch, dass man von allen Seiten des Bechers her trinken kann und es möglich ist, den Kaffee aus dem Becher in eine Tasse zu schenken, ohne dabei etwas zu verschlabbern. Einzig das doch recht laute Geräusch beim öffnen und 10schließen des Bechers ist – am falschen Ort eingesetzt – ein klein wenig störend. Doch das ist Kritik auf ganz hohem Niveau.

Fazit: Beim Travel Mug von EMSA stimmt einfach alles. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top, die Verarbeitung spitze und die Qualität auf hohem Niveau. Daher gibt es von uns auch eine ganz klare Kaufempfehlung.

Die inn-joy Redaktion vergibt 10 von 10 Punkten.

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei EMSA für das zur Verfügung gestellte Testexemplar.

D. Stappen

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