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Cars 3: Driven to win | Review (PS4)

cars3bild1Filmlizenzen und die Produktion eines Filmes sind unglaublich teuer. Umso wichtiger ist das also für die Studios wie Warner, Pixar, Disney, Sony und Co. die Millionen und Abermillionen wieder einzuspielen. Dies geschieht natürlich primär nicht an der Kinokasse (das wäre bei den zahlreichen Hollywood-Flops auch kaum noch für ein einziges Studio tragbar), sondern über Merchandise. Denn was der Film nicht schafft (den Fans die Möglichkeit zu geben, selbst Hand anzulegen, die Filme nachzuspielen und aktiver Teil des Filmuniversums zu werden), erreicht das „Marketing-Zubehör“ meist ohne große Mühen. Manche Firmen gehen dabei weiter als andere, und melken ihre „Lizenzkuh“ bis zum bitteren Ende. Besonders im Auge hat man natürlich (junge) Familien, die ihrem Nachwuchs gerne den Trinkbecher zum Film, das Schulset, die Klamotten und vieles mehr schenkt. Klar, dass auch die Videospieleindustrie sich über jeden neuen Kino(Animations-)Film freut, werden doch nicht selten Filme „versoftet“ und das Spiel zum Film in die Händlerregale gestellt. So auch bei der neuen Disney/Pixar-Film Umsetzung „Cars 3: Driven to Win“ von Warner Bros. Games. Wie sich die Umsetzung so schlägt, und ob der „Funracer“ auch Spaß macht, haben wir für euch anhand der PS4-Version getestet.   
 
Ein Wiedersehen mit alten Bekannten
Im Mittelpunkt des mittlerweile dritten offiziellen „Cars“-Film stehen natürlich erneut Lightning McQueen und seine Freunde. Das Spiel ist an den Film angelehnt, sodass wir euch hier natürlich (falls ihr den Streifen noch nicht im Kino gesehen haben solltet) nichts über die Story verraten wollen. Das Spiel selbst versteht sich als so genannter „Funracer“ und orientiert sich inhaltlich unter anderem an DEM Funracer schlechthin: Mario Kart. Und so wundert es nicht, dass es auch bei „Cars 3: Driven to Win“ jede Menge Power Ups, lustige Waffen und Gimmicks gibt, mit denen ihr eure Mitfahrer aus dem Weg pustet (oder mit einem gezielten Schubser von der Strecke drängen könnt), vielseitige Strecken und unterschiedliche Autos mit individuellen cars3bild2Besonderheiten. Selbstverständlich ist der Schwierigkeitsgrad hier mehr oder minder recht moderat (was auch vom eigenen „Fahrtalent“ abhängt), um selbst den jüngsten Spielern Erfolge zu bieten. 
 
Unterteilt ist „Cars 3: Driven to Win“ in normale Rennevents, in Kamfrennen mit Waffen und Items sowie in K.O-Rennen, Zeitrennen und Stunts. Die Strecken sind allesamt sehr vielseitig, bieten Abkürzungen und Rampen, die ihr für Tricks nutzt, um Boosts zu generieren sowie die Möglichkeit, auf zwei Rädern oder rückwärts zu fahren und so weiteren Schub zu erhalten und einige nette Überraschungen. Richtig Spaß macht dann der lokale Multiplayer, bei dem ihr an der Konsole um die Wette fahren könnt. Ein Online-Modus fehlt hingegen.  
Grafisch spielt „Cars 3: Driven to Win“ zwar nicht in der obersten Liga mit, weiß aber dennoch zu gefallen. Gerade die Autos und deren Animationen sowie die Originalstimmen lassen Kinoatmosphäre entstehen. 
 
7Fazit: Während viele Filmumsetzungen oder Spiele zum Film dahingeschluderte Lizenzgurken sind, kann man „Cars 3: Driven to Win“ eine durchweg ordentliche Umsetzung nicht absprechen. Auch wenn „große“ Spieler den Titel vielleicht als ein wenig zu leicht empfinden könnten, werden die jüngeren Spieler dank des recht großen Umfangs, der zahlreichen Möglichkeiten, seine Mitspieler von der Piste zu jagen und den toll umgesetzten Auto-Charakteren sowie des spaßigen Multiplayers viele Stunden Freude am Spiel haben. Und darauf kommt es ja bekanntlich an .
 
Die inn-joy Redaktion vergibt 7 von 10 Punkten.
 
Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei WB Games für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.
 
L. Zimmermann
 

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