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COFFEE TaC Kaffeefilter im Test

COFFEE TaCWer ein treuer Leser unserer Rubrik „Kaffeewelten“ ist, der weiß, dass wir stets auf der Suche nach neuen, außergewöhnlichen, innovativen und spannenden Produkten sind, mit denen ihr euren Kaffee aufbrühen könnt. Nachdem wir einige Emails von Leserinnen und Lesern erhalten haben, dass sie Produkte der Firma Carl Henkel GmbH mit Sitz in der Schweiz für sich entdeckt haben und begeistert sind, haben wir uns auf die Suche gemacht und sind fündig geworden. Drei tolle Produkte hat uns das Unternehmen für einen Test zur Verfügung gestellt. Anfangen wollen wir mit dem wohl außergewöhnlichsten der drei Zubereitungsmethoden, dem „COFFEE TaC Kaffeefilter“.

Lieferumfang und Produktvorstellung

Geliefert wird der „COFFEE TaC Kaffeefilter“ in einem schicken Karton, auf dem nicht nur das Firmenlogo prangt, sondern auch ein Bild des Produkts im Einsatz. Das macht schon mal Lust auf Mehr. Im Karton befindet sich der Brühkaffee-Filter, also der „COFFEE TaC Kaffeefilter“ und eine Bedienungsanleitung. Der Filter besteht aus dem Filtergefäß aus Borosilikatglas, einem Deckel aus Kunststoff, einem Filter aus Silikon und Edelstahl, einem Wasserauslass und einem Filterball aus Edelstahl sowie der „Basis“, die mit einem Timer ausgestattet ist. Um den Timer verwenden zu können, müsst ihr zwei AAA-Batterien einsetzen. Diese sind nicht im Lieferumfang enthalten, was ein wenig schade ist, könnte man so doch gleich loslegen. Mit den Maßen von 16,5cm (Höhe) und 14cm (Durchmesser) ist das Gerät recht kompakt und mit einem Gewicht von 530g beinahe ein Fliegengewicht. Der Kaffeefilter passt nahezu auf jede handelsübliche (Isolier-) Kanne und ist für maximal acht Tassen Kaffee gedacht.

Soweit, so unspektakulär. Das Spannende ist die eigentliche Konstruktion inklusive des Timers. Der Timer kann minutengenau auf maximal 30 Minuten eingestellt werden. Sobald der Timer abgelaufen ist, öffnet sich der Wasserdurchlauf und gibt den Kaffee in einem Schwall in die darunter stehende Kaffeekanne / Karaffe frei. Wird der Glasfilter aus der Basis entnommen, schließt das Ventil sich wieder von selbst. Der „Showeffekt“ ist dabei voll und ganz auf eurer Seite. Nach der Benutzung könnt ihr alles (bis auf die Basis) in die Spülmaschine geben

Der COFFEE TaC Kaffeefilter im Praxistest

Nach dem Motto „Grau ist alle Theorie“ haben wir den Kaffeefilter natürlich auch ausgiebig getestet. Zunächst haben wir den Kaffee auf grober Stufe gemahlen. Dann den COFFEE TaC auf die mitgelieferte Y-Line-Kanne aufgesetzt, wobei ihr immer darauf achten müsst, dass das Ganze auch stabil ist und nicht während des Aufgießens euch entgegenfällt! Im dritten Schritt wurde der Kaffee in den Glasfilter geschüttet und mit heißem Wasser (92-94°C ist optimal) übergossen. Wichtig ist (wie bei allen Zubereitungsmethoden), dass ihr kein kochendes Wasser nehmt, um die Aromen nicht zu zerstören. Nun muss die Ziehzeit des Kaffees noch eingestellt werden. Diese sollte zwischen 3 ½ und maximal 4 Minuten liegen. Der „Show Effekt“ tritt dann mit Ablauf der Ziehzeit ein. In dem Moment, in dem der Timer komplett runtergezählt hat, öffnet sich die magnetisch ausgelöste Kugel am Filter und der Kaffee fließt mit einem Schwall in die darunter stehenden Karaffe oder Kanne. Weitere zwei Minuten später schließt sich der Filter. Dann heißt es nur noch, den Kaffee genießen. Zwei Dinge haben uns allerdings ein wenig gestört: Erstens wollte der Timer nicht immer richtig angehen. Dies ist besonders ärgerlich, wenn ihr bereits das Kaffeemehl und Wasser eingefült hat, weil dann die Ziehzeit nicht mehr richtig angegeben werden kann. Zweitens ist die Verbindung zwischen Basis und Glasgefäß nicht so stabil wie machbar, wodurch ihr das Glasgefäß nicht abnehmen könnt, da sonst die Basis weg rutscht. Festschrauben könnt ihr diese leider nicht. 

8Fazit: Der „COFFEE TaC Kaffeefilter“ ist ein cooles, stylisches und im Preis-Leistungs-Verhältnis nicht zu schlagendes Produkt, das wir euch für die Zubereitung eures Lieblingskaffees empfehlen können. Bestellen könnt ihr den Filter hier.

Die inn-joy Redaktion vergibt 8 von 10 Punkten

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei der Carl Henkel GmbH für das zur Verfügung gestellte Testexemplar.

L. Zimmermann

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